Balkonkraftwerk anmelden: Ist ein Balkonkraftwerk nötig oder unnötig?

Ist die Anmeldung einer kleinen Solaranlage bei der Bundesnetzagentur notwendig?

Kann man auch ohne eigenes Dach seinen eigenen Ökostrom mit Sonnenenergie erzeugen? Gerade in Städten, in denen viele Energieverbraucher auf engem Raum wohnen, sind Balkonkraftwerke eine sinnvolle Option für die private Stromerzeugung. Doch macht der Besitz einer kleinen Solaranlage zum steuerpflichtigen Energieversorger und muss man die schuko stecker fertige Mini-PV-Anlage bei der Bundesnetzagentur anmelden? Wir beantworten die am häufigsten gestellten Fragen, geben Tipps und liefern Hintergrundinformationen.Balkonkraftwerk anmelden

Balkonkraftwerk anmelden: Balkonkraftwerk anmelden.

Sie haben sich für den Kauf eines Balkonkraftwerks entschieden. Wir können Sie nur beglückwünschen, Sie ermutigen, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, und Sie ermutigen, Strom für den eigenen Haushalt zu erzeugen.

Ja oder Nein zur Anmeldung eines Balkonkraftwerkes?

Wie Sie vielleicht schon gelesen haben, braucht man für die Errichtung einer solchen bescheidenen Solaranlage keinen Elektriker und sie ist auch nicht genehmigungspflichtig; jeder kann und darf mit einem Balkonkraftwerk Strom in sein Hausnetz einspeisen.Das Balkonkraftwerk müssen Sie selbst anmelden. Ab dem 27. April 2019 können Sie Ihr Balkonkraftwerk ohne Hilfe eines Elektrikers anmelden. Die maximale Leistung des Balkonkraftwerks darf 600 Watt nicht überschreiten.Über die Anmeldung von Mikro-PV-Anlagen gibt es viele Geschichten und Unwahrheiten, aber lassen Sie sich nicht entmutigen. Für die Anmeldung brauchen Sie weder eine Genehmigung noch sonst irgendetwas, es ist nur eine Anmeldung. Dass wir jetzt mit Mikro-PV-Anlagen Strom erzeugen können, liegt an einer neuen Regelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft getreten ist und dank derer jeder von uns jetzt einen Teil seines eigenen Stroms erzeugen kann. Und das auf kleinstem Raum, nämlich auf dem Balkon: Klicken Sie hier, um unseren Shop zu besuchen und ein Balkonkraftwerk zu bestellen.

Balkonkraftwerk anmelden: Stromzähler mit Rücklaufsperre ist erforderlich

Wenn Sie Ihr Balkonkraftwerk anmelden wollen, ist die erste Hürde Ihr Stromzähler, den Sie mit einer Rücklaufsperre benötigen. Denn wenn Ihr Balkonkraftwerk mehr Strom produziert als Ihr Haus verbraucht, würde der Zähler sonst rückwärts laufen und Sie müssten jede Kilowattstunde zum vollen Einkaufspreis einspeisen, was natürlich nicht erlaubt ist, weshalb ein Stromzähler mit Rücklaufsperre benötigt wird.Ob Sie einen haben oder nicht, ein kurzer Blick in den Zählerschrank Ihres Hauses, ein Blick auf das Modell und die Eingabe in eine Suchmaschine verrät Ihnen, ob Ihr Stromzähler eine Rücklaufsperre hat.Wenn Sie noch einen alten Zähler mit Drehscheibe haben, sollten Sie wissen, dass dieser keine Rücklaufsperre hat. Wenn Sie noch keinen Zähler mit Rücklaufsperre haben, ist das keine große Sache. Wenden Sie sich einfach an Ihren Netzbetreiber und informieren Sie ihn über Ihr Vorhaben, und der Zähler wird schnell und kostenlos ausgetauscht. In unserem Fall hat der gesamte Vorgang drei Tage gedauert, danach war der Stromzähler in weniger als zehn Minuten durch einen neuen, digitalen Zähler ersetzt, und Sie können fortfahren, sobald der richtige Stromzähler platziert ist.

Balkonkraftwerk anmelden: Anmeldung für Steckdosen-Solaranlagen in Deutschland.

Der erste Schritt ist die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur sowie im Marktstammdatenregister für jede stationäre Steckdosen-Solaranlage. Dies ist jedoch völlig kostenlos und ganz einfach online zu erledigen.Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier.Bleibt nur noch die Anmeldung beim Netzbetreiber; hier werden Sie die meisten Geschichten über den Netzbetreiber hören, der querstellt oder Rechnungen für die Nichteinspeisung schickt; aber glauben Sie den Unsinn nicht.Ab dem 27. April 2019 müssen alle Netzbetreiber Ihre Anmeldung akzeptieren! Sie müssen zunächst feststellen, welcher Netzbetreiber für Sie zuständig ist; es gibt rund 800 Netzbetreiber in Deutschland.Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl bei Störungsauskunft. de ein, um herauszufinden, wer Ihr Netzbetreiber ist.Wenn Sie das schon wissen, gehen Sie zunächst auf die Homepage des Netzbetreibers; dort finden Sie in vielen Fällen ein Anmeldeformular, das Sie einfach ausfüllen und abschicken können. So funktioniert es mit einer kleinen PV-Anlage: normale und schlanke Anmeldung. 

PV anlage: Anmeldung eines Balkonkraftwerks.

Die bürokratischen Mühlen mahlen langsam. Viele Balkonkraftwerksbetreiber haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Bevor Sie eine Anlage anmelden, sollten Sie ein paar Dinge wissen: Geht es um den Stromzähler, die Art des Anschlusses oder die EEG-Förderung? Müssen kleine steckerfertige Solarstromanlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden? Wir führen Sie durch das Anmeldelabyrinth und erklären, wie Sie die Anmeldung über den Netzbetreiber vereinfachen können.

Balkonkraftwerk anmelden: Welche Informationen werden für die Anmeldung beim Netzbetreiber benötigt?

Wenn Sie eine steckerfertige Solaranlage installieren, müssen Sie diese beim Netzbetreiber anmelden. Es gibt drei Möglichkeiten, den zuständigen Netzbetreiber für die Anmeldung eines Balkonkraftwerks zu ermitteln: Die Telefonnummer des Energieversorgers finden Sie in der Regel auf der Stromrechnung, in der BDEW-Datenbank führen Sie eine Abfrage durch. Auf der Stromrechnung sollte der Netzbetreiber durch eine 13-stellige Kennziffer identifiziert werden. Diese Nummer ist in der Datenbank des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zu finden.

Die vielen Möglichkeiten, ein Balkonkraftwerk beim Netzbetreiber anzumelden

Insgesamt haben Betreiber von Balkonkraftwerken zwei Möglichkeiten, ihre kleine PV-Anlage anzumelden: Einmal durch den Betreiber selbst oder durch eine Elektrofachkraft, die die Anmeldung vornimmt. Letztere kann die Anmeldung anschließend nach der Arbeitsrichtlinie VDE-AR-N4105:2018-11 durchführen. Die Installation kann auch von Laien durchgeführt werden, wenn ein spezieller Energiestecker und ein bidirektionaler Stromzähler bereits vorhanden sind. In diesem Fall ist der Betreiber in der Regel auch für die Registrierung verantwortlich und führt diese selbst durch: Das Datenblatt des Solarmoduls sowie die Unbedenklichkeitsbescheinigung und die Konformitätsbescheinigung des Wechselrichters sollten Nutzerinnen und Nutzer bereithalten, wenn sie eine routinemäßige Anmeldung selbst vornehmen. Da die Anmeldung nach den Vorgaben des jeweiligen Netzbetreibers erfolgt, können die erforderlichen Angaben abweichen. Ohne eigenes Anmeldeformular stellt der Arbeitskreis PV-Plug der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ein Musterschreiben für die Anmeldung bei Netzbetreibern zur Verfügung. Anmeldung als Elektriker: Der VDE verwendet für die Zusammenstellung der erforderlichen Daten für die Netzbetreiberanmeldung eigene Formulare, die der Elektroinstallateur nach der Arbeitsrichtlinie VDE-AR-N4105:2018-11 ausfüllt. Die Formulare zeigen, wie aufwändig eine Anmeldung sein kann.

Balkonkraftwerk anmelden: Erlaubnis vom Vermieter oder der Wohnungseigentümergemeinschaft?

Wenn die Anbringung von Gegenständen am Balkongeländer nicht eindeutig im Mietvertrag oder in den Vereinbarungen der Wohnungseigentümergemeinschaft (Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung) untersagt ist, besteht dafür keine rechtliche Notwendigkeit. Es kommt aber auch auf den Anbringungsort an. In Mietbereichen wie Balkonen, Terrassen, Gärten usw. besteht kein Zustimmungserfordernis. Bei Gemeinschaftsflächen wie Fassaden, Brüstungen oder Dächern empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft. Hintergrund: Bei Vermietern ist zu unterscheiden zwischen einem Verbot aufgrund des “Eigentümerprivilegs”, weil das Anbringen von Gegenständen an Balkongeländern verboten ist, und der Frage des Netzbetriebs oder der elektrischen Gebäudeausrüstung. Ersteres dürfte je nach Mietvertrag grundsätzlich möglich sein, letzteres ist recht unproblematisch, da der Betrieb in der Regel keine nennenswerten Gefahren birgt.Grundsätzlich ist der Vertrag daraufhin zu durchforsten, ob ein pauschales Verbot des Anbringens von Gegenständen am Balkongeländer (oder ähnlichem) besteht. Ist dies nicht der Fall, ist eine Meldung an den Vermieter nicht erforderlich. Letztere Bemerkung ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da der Vermieter möglicherweise eine Verletzung der mietvertraglichen Pflichten des Mieters rechtlich festgestellt hat. Soweit mir bekannt ist, gibt es keine einschlägige Rechtsprechung zu diesem Thema. Im Streitfall wird es darum gehen, ob die Anbringung eines Moduls am Balkongitter oder an anderen Außenanlagen eine Verunstaltung darstellt. Mit schlagkräftigen Argumenten wie dem Umweltstaatsprinzip oder den Grundrechten könnten solche Vorwürfe jedoch entkräftet werden. Soweit feststellbar, haben sich die Gerichte mit dieser Frage im Zusammenhang mit Energieerzeugungsanlagen jedoch noch nicht befasst. (Hinweis von Rechtsanwalt Dr. Jörn Bringewat von der Kanzlei von Bredow Valentin Herz).Balkonkraftwerk anmelden

Was ist, wenn mein Netzbetreiber droht, mich vom Internet abzuschneiden?

Wenn sich bestimmte Netzbetreiber wie Netzpolizisten aufführen, lassen Sie sich nicht abschrecken. Es handelt sich um Unternehmen, die eine ähnliche Funktion wie die Autobahnpolizei haben. Die Netzbetreiber haben keine Rechtsgrundlage für diese Drohung, wenn Ihre Solaranlage eine Konformitätserklärung nach VDE-AR-N 4105 hat.Hintergrund:Nach Angaben der DGS sind rund 20. 000 steckbare Solaranlagen in Deutschland am Netz, von denen maximal 50% dem Netzbetreiber gemeldet werden. Es ist unklar, wie viele Menschen bedroht wurden. Nach unserer Kenntnis wurde keine dieser Drohungen umgesetzt. Wechseln Sie zu einem Messstellenbetreiber, der steckbare Solaranlagen unterstützt, wie z.B. Discovergy, oder schicken Sie den Drohbrief an DGS. Am einfachsten ist der Wechsel zu einem Stromanbieter mit Smart-Meter-Tarif wie z.B. Polarstern (andere Anbieter auf Anfrage).

Balkonkraftwerk anmelden: Darf man mit einer Plug-in-Solaranlage selbst Strom erzeugen?

Ja, es gibt keine Einschränkungen, die den Einsatz einer steckbaren Solaranlage verbieten, solange sie und ihre Funktionsweise den anerkannten Regeln der Technik (a. a. R. d. T. ) entsprechen. Dies hat das BMWi bereits 2015 bestätigt.Hintergrund:Der Anschluss einer steckbaren Solaranlage in Endstromkreisen durch einen Laien entspricht nach der Novellierung der DIN VDE 0100-551-1:2016-09 nun den allgemein anerkannten Regeln der Technik. (a. a. R. d. T.). Auch der Anschluss mit Schukostecker kann mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a. a. R. d. T. ) in Einklang gebracht werden, wenn das eingesetzte Solargerät das geforderte geräteseitige Sicherheitsniveau technisch gewährleistet, basierend auf der praktischen Erfahrung von über 200. 000 steckbaren Solaranlagen (z. B. durch einen entsprechenden Wechselrichter). (Aus der Anwaltskanzlei von Bredow Valentin Herz, RA Dr. Jörn Bringewat)Balkonkraftwerk anmelden

Was genau ist die 70%-Regel?

Wenn kein Einspeisemanagement genutzt wird, dürfen nach dem EEG maximal 70 Prozent der installierten PV-Leistung ins Netz eingespeist werden (vgl. 9 Abs. 2 Nr. 2 EEG).

Mini solaranlagen: Gilt die 70-Prozent-Richtlinie auch für steckerfertige Solaranlagen?

Nur wenn Sie eine EEG-Vergütung erhalten wollen. Da das EEG im Wesentlichen technische Standards vorschreibt, kann man argumentieren, dass auch Anlagenbetreiber, die keine EEG-Vergütung beanspruchen wollen, diese einhalten müssen. Die Nichteinhaltung der EEG-Regeln kann sich dagegen nicht negativ für einen Anlagenbetreiber auswirken, wenn keine EEG-Vergütung beansprucht wird.Hintergrund:Das EEG regelt den Vorrang der Einspeisung aus erneuerbaren Energien sowie deren Förderung. Im Kern handelt es sich um einen Antrag auf staatliche Förderung. Anlagenbetreiber sind hingegen nicht verpflichtet, dieses Förderangebot anzunehmen, so dass das EEG eine (ungeförderte) zusätzliche Direktvermarktung wie in 21a ausdrücklich zulässt. Die EEG-Förderung ist an die Erfüllung zahlreicher (technischer) Anlagenauflagen geknüpft (vgl. EEG 9 ff.). Die Nichteinhaltung dieser Auflagen führt zu einer Kürzung oder Beendigung der Förderung (52 EEG). Ordnungsrechtliche Sanktionen sind nicht vorgesehen (s.o.). Einspeiseanlagen, die keine Förderung beanspruchen oder weiter betrieben werden, können bei einem Verstoß gegen die Auflagen nur nach dem EnWG und den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen sanktioniert werden. (Anmerkung von Rechtsanwalt Dr. Jörn Bringewat von der Kanzlei von Bredow Valentin Herz).

Balkonkraftwerk anmelden: Vereinfachte Anmeldung beim Netzbetreiber.

Einige Netzbetreiber vereinfachen das Anmeldeverfahren für private Besitzer von Kleinstsolaranlagen mit Steckern. Vor der Installation sollten sich Interessierte telefonisch oder auf der Website des Netzbetreibers über das vereinfachte Anmeldeverfahren informieren. Die DGS bietet auf ihrer Website eine durchsuchbare Liste von Netzbetreibern mit vereinfachten Registrierungsanforderungen. Da es sich jedoch um eine passive Liste handelt, wird der Netzbetreiber nur aufgeführt, wenn er sich registriert hat. Es handelt sich also nicht um eine umfassende Übersicht.

Registrierung im Marktstammdatenregister bei der Bundesnetzagentur.

Selbstversorger müssen der jährlichen Meldepflicht nur dann nachkommen, wenn die Bundesnetzagentur sie dazu auffordert, was bei den geringen Strommengen, die ein Balkonkraftwerk produziert, eher unwahrscheinlich ist. Die Registrierung kann schnell und einfach online durchgeführt werden. Wichtig: Wenn Sie den Strom selbst verbrauchen, dürfen Sie die Frage nach der Vergütung durch den Netzbetreiber nicht mit “Ja” beantworten.

Balkonkraftwerk anmelden: Die Notwendigkeit der Anmeldung einer Balkonanlage zum Erhalt der EEG-Förderung.

Der bürokratische Aufwand für den Betreiber der kleinen PV-Anlage zur Teilnahme an der EEG-Förderung wächst. Die Betreiber müssen dann eine jährliche Meldepflicht erfüllen sowie das 70-Prozent-Gesetz, das vorschreibt, dass 70 Prozent des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz eingespeist werden müssen. Da der erzielte Verkaufspreis häufig unter dem Einkaufspreis des Energiedienstleisters liegt, ist der Betrieb des Balkonkraftwerks nur für den Eigenverbrauch vorteilhaft: Auf dem Balkon gibt es eine Photovoltaikanlage sowie einen Sichtschutz. Der Strom wird über das steckbare Solarmodul in die Steckdose zurückgespeist.

Balkonkraftwerk anmelden: Ist ein Balkonkraftwerk nötig oder unnötig?

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